Studententum und Bier, das ist eine uralte und kaum so bald enden wollende Liaison. Das alkoholische Getränk deshalb auf Funktion als Sozialisations- oder Rauschmittel zu reduzieren, würde ihm allerdings nicht gerecht. Bier birgt bei Genuss mit Mass nicht minder spannende Gaumenfreuden und ist oft erst noch Träger packender Geschichten. Nüchtern betrachtet, kann formidabler Gerstensaft bezüglich Verbreitung, Vielseitigkeit, Genusswert oder kultureller Bedeutung durchaus mit edlem Nass des Rebensafts mithalten. Dass Bier selbst an Hochschulstandorten nicht bloss „bibite ex, bibite maximum“, sondern eine spannende Kulturerfahrung darstellen kann, soll dieses Pamphlet aus Fribourg zeigen.
Tripadvisor & Co. verstehen – Teil 1
Für Reisevorbereitungen, oder beim Stöbern nach Restaurants und Attraktionen, bieten Bewertungsportale mittlerweile schier unverzichtbare Hilfestellung. Gleichzeitig hängen längst unzählige Geschäftsmodelle von dieser Form der Online-Partizipation ab. Beispiele für hierzulande bekannte Branchengrössen sind Tripadvisor, Foursquare oder Holidaycheck.
Die Relevanz von Online-Bewertungen nimmt für Hotels und Restaurants, genauso wie für Ausflugsziele und Aktivitäten, markant zu. Der erste Seriebeitrag plädiert für die Annäherung an Nutzerperspektiven und soll für das Kommunikationsverhalten potenzieller Gäste sensibiliesieren. Nachstehend werden hierzu einige Entwicklungen beleuchtet, welche die Digitalisierung im Reisemarkt mit sich bringt.
Destination Branding mittels 3D-Schriftzeichen
Wer Toronto während der Pan Am Games 2015 besuchte, konnte ihn kaum übersehen. Die Rede ist ausnahmsweise nicht vom markanten CN Tower der die Skyline prominent überragt. Nein, gemeint ist ein simpler dreidimensionaler Schriftzug in den Buchstaben der Hauptstadt von Ontario. Dieser hatte sich zu einem heimlichen Liebling der Spiele gemausert. Insgesamt 22 Meter lang und drei Meter hoch sind die Lettern.
Guerilla-Marketing à la Braulio
Man nehme die erfolglose Suche nach einem mehrere Jahre im Eichenfass gelagerten Veltliner Kräuterbitter. Man füge eine spontane Stipvisite bei unseren norditalienischen Nachbarn hinzu. Daraus ergibt sich ein Beitrag über Sehnsucht nach Italianità, das Sinnieren über Bündner Geschichte, die Konfrontation mit Guerilla-Marketing sowie ein versöhnliches Ende hinsichtlich beabsichtigtem Geburtstagsgeschenk. Zwar ungewöhnliche Ingedienzen, aber nachstehend zum Lesen aufgelegt.
